Fast 10.000 Vergärungsanlagen machen Mais oder Abfälle, Zwischenfrüchte oder Mist zu wertvollem, speicherfähigem Biogas. In Blockheizkraftwerken wird daraus Strom und Wärme – zu teuer, sagen manche; PV-Strom ist doch billiger.
Das Besondere am Biogas: Durch den Umbau zu Speicherkraftwerken kann Biogasstrom flexibel die Lücken füllen, um die wetterabhängigen Erneuerbaren zur sicheren Stromversorgung zu ergänzen. Und das auch in Dunkelflauten, wenn alle Batterien längst entladen sind. Damit kann zukünftig auch die „Residuallast“ im Inland, im ländlichen Raum, netzentlastend bereitgestellt werden. Gleichzeitig entsteht Wärme für lokale Wärmenetze – klimafreundlich, komfortabel, kostengünstig. So bleibt die Wertschöpfung im ländlichen Raum.
Wenn Sie umweltfreundlich heizen möchten, an einer klimafreundlichen Energiezukunft interessiert sind oder sich mit der kommunalen Wärmeplanung befassen, bietet dieser Abend eine interessante Orientierung!
