Vortrag zu Wärmepumpe und Eisspeicher Dienstag, 02.08.2022 um 19.00 Uhr

Der Verein VERENA e.V. (Verein für erneuerbare Energien in Ahlen) und der SFV (Solarenergie
Förderverein) -Infostelle Ost-Münsterland laden zu einer Infoveranstaltung zum Thema Energiewende im
Wärmebereich ein.
Vortrag zu Wärmepumpe und Eisspeicher
Dienstag, 02.08.2022 um 19.00 Uhr
im Evangelischen Gemeindezentrum Ahlen, Raiffeisenstraße 3, 59229 Ahlen
Referent: Herr Hans-Jürgen Münnig

Heizölpreise explodieren ebenso wie Erdgaspreise. Der Ukrainekrieg und die damit
verbundenen Sanktionen gegen den bisher wichtigsten Kohle-, Erdöl- und vor allem
Erdgaslieferanten Europas haben zusätzlich zu einer Verknappung fossiler Energieträger
geführt.
Außerdem zwingt uns der Schutz des Klimas mit der dafür notwendigen Energiewende zum
energetischen Umdenken.
Müssen wir uns von alten Gewohnheiten trennen und unser tägliches Leben völlig
umkrempeln? Ölheizungen sind schon weitgehend tabu, Gasheizungen werden es bald sein.
Holz und vor allem Pelletheizungen sind auch nicht das „Gelbe vom Ei“. Aber vor
Wärmepumpen – vor allem in Altbauten – wird vielfach gewarnt. Warum?
Hans-Jürgen Münnig, aktives Mitglied des Solarenergie-Fördervereins Deutschland e.V. und
Betreiber der SFV-Infostelle „Südliches Ruhrgebiet/Bergisches Land“ räumt mit verbreiteten
Vorurteilen auf und erklärt während des Vortrags, wie Wärme auch ohne fossile Energien,
ohne Gas und Heizöl die Wohnungen behaglich macht. Er zeigt aber auch, dass die
Wärmepumpe allein keine Wunder bewirken kann.

Eine (letzte) Chance fürs Klima?

die Aufzeichnung des Vortrages von Dr. Udo Engelhardt vom 15.06.21.

„Eine (letzte) Chance für das Klima? Was wir in unserem Jahrzehnt der Entscheidung tun müssen, um eine Klimakatastrophe noch abzuwenden!“

 

https://www.youtube.com/watch?v=62xRFtUCwHA&t=2s

 

Gerne dürfen Sie diesen Link weiter streuen.

 

Eine (letzte) Chance für das Klima Juni 2021_06_15

Von der LVHS wurde der Termin Online gestellt und Anmeldungen können hierzu unter folgenden Anmeldelink vorgenommen werden:
https://lvhs-freckenhorst.de/index.php?id=146&no_cache=1&L=0%252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252527A%252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525&tx_vaseminars_pi1%5Bsid%5D=1620&cHash=1f4018c77a1f146927c6ea4641f201bb

Bürgerenergie in Gefahr

 

Hiermit möchten wir, VERENA e.V., auf den Gesetzesentwurf zum neuen EEG-2021 und die damit verbundene Fehlentwicklung aufmerksam machen.

 

Die EU-Richtlinie 2018/2001 zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen schreibt vor, das es Bürger*innen erlaubt sein muss, Energie selber zu erzeugen, selbst zu verbrauchen und an Dritte weiterzugeben, ohne dass sie hierfür unverhältnismäßig mit Umlagen und Regularien belastet werden. Dieses Recht muss bis Juli 2021 ins deutsche Recht übernommen werden.

Laut Bundeswirtschaftsminister Altmaier setzt die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2021 ein klares Zukunftssignal für mehr Klimaschutz und mehr Erneuerbare Energien. Tatsächlich werden die für 2030 im Gesetzentwurf definierten Ziele aufgrund des unberücksichtigten höheren Strombedarfs für Elektromobilität, Wärmepumpen und Wasserstofferzeugung, sowie die viel zu niedrig angesetzten Ausbauziele für die Erneuerbaren, nicht erreicht.

Zudem wird im Entwurf alles dafür getan ein Maximum der Energieerzeugung bei den  Energiekonzernen und in der zentralistischen Energieverteilung bei den Netzbetreibern zu belassen.

Es ist nicht hinnehmbar, dass die Bürger*innen, Bürgergenossenschaften, Unternehmen und Landwirte für ihre vielfältigen Bestrebungen für den dezentralen Ausbau der Erneuerbaren nun dadurch abgestraft werden sollen, dass die zukünftige Realisierung von Projekten und der Weiterbetrieb ausgeförderter Anlagen nicht mehr wirtschaftlich realisierbar sind. Anstelle sich den Vorgaben und Zielen der vor genannten EU-Richtlinie anzuschließen und sich für eine erneuerbare Energieversorgung durch und mit den Bürger*innen einzusetzen, werden durch den aktuellen Gesetzesentwurf unverhältnismäßige Vorschriften und Reglementierungen vorgeschrieben. Der erzeugte Strom von ausgeförderten Anlagen wird nicht mehr ausreichend vergütet und somit werden vollfunktionsfähige PV- und Winderzeugungsanlagen spätestens bei der nächsten Reparatur abgebaut. Bei größeren PV-Anlagen >100 kWp soll die Eigenstromversorgung sogar verboten werden. Warum sollte dann ein Unternehmen noch investieren, wenn dadurch kein Einspareffekt generierbar ist?

Und genau diese verlorenen Erneuerbaren fehlen uns dann für die Energiewende und zum Erreichen der Klimaziele!

Name

Stellvertretend für VERENA e.V. Ahlen

https://www.pv-magazine.de/2020/10/12/rechtsgutachten-geplante-eeg-nov