Eine (letzte) Chance fürs Klima?

die Aufzeichnung des Vortrages von Dr. Udo Engelhardt vom 15.06.21.

„Eine (letzte) Chance für das Klima? Was wir in unserem Jahrzehnt der Entscheidung tun müssen, um eine Klimakatastrophe noch abzuwenden!“

 

https://www.youtube.com/watch?v=62xRFtUCwHA&t=2s

 

Gerne dürfen Sie diesen Link weiter streuen.

 

Eine (letzte) Chance für das Klima Juni 2021_06_15

Von der LVHS wurde der Termin Online gestellt und Anmeldungen können hierzu unter folgenden Anmeldelink vorgenommen werden:
https://lvhs-freckenhorst.de/index.php?id=146&no_cache=1&L=0%252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525252527A%252525252525252525252525252525252525252525252525252525252525&tx_vaseminars_pi1%5Bsid%5D=1620&cHash=1f4018c77a1f146927c6ea4641f201bb

Bürgerenergie in Gefahr

 

Hiermit möchten wir, VERENA e.V., auf den Gesetzesentwurf zum neuen EEG-2021 und die damit verbundene Fehlentwicklung aufmerksam machen.

 

Die EU-Richtlinie 2018/2001 zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen schreibt vor, das es Bürger*innen erlaubt sein muss, Energie selber zu erzeugen, selbst zu verbrauchen und an Dritte weiterzugeben, ohne dass sie hierfür unverhältnismäßig mit Umlagen und Regularien belastet werden. Dieses Recht muss bis Juli 2021 ins deutsche Recht übernommen werden.

Laut Bundeswirtschaftsminister Altmaier setzt die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2021 ein klares Zukunftssignal für mehr Klimaschutz und mehr Erneuerbare Energien. Tatsächlich werden die für 2030 im Gesetzentwurf definierten Ziele aufgrund des unberücksichtigten höheren Strombedarfs für Elektromobilität, Wärmepumpen und Wasserstofferzeugung, sowie die viel zu niedrig angesetzten Ausbauziele für die Erneuerbaren, nicht erreicht.

Zudem wird im Entwurf alles dafür getan ein Maximum der Energieerzeugung bei den  Energiekonzernen und in der zentralistischen Energieverteilung bei den Netzbetreibern zu belassen.

Es ist nicht hinnehmbar, dass die Bürger*innen, Bürgergenossenschaften, Unternehmen und Landwirte für ihre vielfältigen Bestrebungen für den dezentralen Ausbau der Erneuerbaren nun dadurch abgestraft werden sollen, dass die zukünftige Realisierung von Projekten und der Weiterbetrieb ausgeförderter Anlagen nicht mehr wirtschaftlich realisierbar sind. Anstelle sich den Vorgaben und Zielen der vor genannten EU-Richtlinie anzuschließen und sich für eine erneuerbare Energieversorgung durch und mit den Bürger*innen einzusetzen, werden durch den aktuellen Gesetzesentwurf unverhältnismäßige Vorschriften und Reglementierungen vorgeschrieben. Der erzeugte Strom von ausgeförderten Anlagen wird nicht mehr ausreichend vergütet und somit werden vollfunktionsfähige PV- und Winderzeugungsanlagen spätestens bei der nächsten Reparatur abgebaut. Bei größeren PV-Anlagen >100 kWp soll die Eigenstromversorgung sogar verboten werden. Warum sollte dann ein Unternehmen noch investieren, wenn dadurch kein Einspareffekt generierbar ist?

Und genau diese verlorenen Erneuerbaren fehlen uns dann für die Energiewende und zum Erreichen der Klimaziele!

Name

Stellvertretend für VERENA e.V. Ahlen

https://www.pv-magazine.de/2020/10/12/rechtsgutachten-geplante-eeg-nov

Jahrenhauptversammlung 2018

Ende einer Ära bei „Verena“

Den Verein geprägt und gelebt

Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins für Erneuerbare Energien („Verena“) ging am Dienstagabend eine Ära zu Ende. Die Gründungsmitglieder Anne Bußmann und Manfred Röttjes gehörten dem Vorstand seit 20 Jahren in verantwortlicher Position an. Nun traten sie in das zweite Glied zurück.

 

Zeitungsbericht Hauptversammlung

Vortrag: Thomas Voss Wie wird funktioniert der Strommarkt? Di 10.04.1.2018 um 19.30Uhr in der VHS-Ahlen

Vortrag: Thomas Voss

Wie wird funktioniert der Strommarkt?

Di 10.04.1.2018 um 19.30Uhr in der VHS-Ahlen

 

Der Vortrag von Thomas Voß am 23.1.2018 in Ahlen zum Thema Stromhandel war sehr gut besucht und  sehr gut, es blieben aber noch einige Fragen offen. Daher gibt es nun einen Folgetermin am 10.4.2018 um 19.30 Uhr.

Strom ist ein Milliardengeschäft. Wer verdient daran, und wie können Bürger und Bürgerinnen sich daran beteiligen? Referent Thomas Voß (Energielandwerker eG, Steinfurt) beantwortet u.a. die folgenden Fragen:

Nach einer kurzen Zusammenfassung vom ersten Vortrag wird auf folgende Fragen eingegangen:

Kann ich den eigenen PV-Strom an meinen Nachbarn verkaufen (Direktvermarktung), wenn die Anlage 2020 aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fällt?

Kann man als Betreiber einer PV-Anlage, Windanlage oder Biogasanlage, die nach EEG vergütet wird höhere Einnahmen erzielen (z.B. durch Verkauf an einen Ökostromanbieter)?

Wie kann ein Betreiber einer neu zu errichtenden Windkraftanlage seine Einnahmen über die des Ausschreibungszuschlags erhöhen?

Unter welchen Bedingungen kann ich an Nachbarn/anderes Grundstück EE-Strom verkaufen?

Referent: Thomas Voß

Die Energielandwerker eG /Steinfurt

Eine Veranstaltung der VHS in Kooperation mit VERENA e.V.

Veranstaltungsort: VHS-Ahlen, Altes Rathaus, Markt 15, 2. Et. Alter Ratssaal, Ahlen

am Dienstag den 10.4.2018 um 19.30Uhr

Zeitungsbericht und Unterlagen über den Vortrag: Wie funktioniert der Strommarkt? Vortrag Di 23.1.2018 um 19.30Uh

Präsentation zum Vortrag

Download Zeitungsbericht

Download weiter Zeitungsbericht


Einladung

Strom ist ein Milliardengeschäft. Wer verdient daran, und wie können Bürger und Bürgerinnen sich daran beteiligen? Referent Thomas Voß (Energielandwerker eG, Steinfurt) beantwortet u.a. die folgenden Fragen:

Wie funktioniert der Strommarkt?
Kann jeder an der Strombörse in Leibzig Strom kaufen?
Kann jeder sein eigenen PV-Strom oder Wind-Strom an der Börse verkaufen?
Wieso steigt der Strompreis für Haushaltskunden und warum sinkt der Preis an der Börse?
Was ist der Merrit-Order Effekt?
Was versteht man unter Spotmarkt bzw. Terminmarkt im Stromgeschäft?
Wer stellt wann welche Regelenergie für die Netzstabilität zur Verfügung?
Kann ich den eigenen PV-Strom an meinen Nachbarn verkaufen (Direktvermarktung), wenn die Anlage 2020 aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fällt?
Wie funktioniert das EEG?
Wieso wird berichtet, dass das EEG die beste deutsche Entwicklungshilfe ist, die es gibt?

Eine Veranstaltung der VHS in Kooperation mit VERENA e.V.

Veranstaltungsort: VHS-Ahlen, Altes Rathaus, Markt 15, 2. Et. Alter Ratssaal, Ahlen

am Dienstag den 23.1.2018 um 19.30Uhr

Referent: Thomas Voß

 

 

Der Verein „Verena“ und das Lernlabor „Phänomexx“ haben zahlreiche thematische Schnittstellen. Das schreit nach mehr Zusammenarbeit.

 

Ein fruchtbarer Besuch mit weiteren Entwicklungschancen: Karl-Heinz Siehoff, Reinhardt Böhm und Anna Weber von „Phänomexx“ sowie Manfred Röttjes, Jochen Rölfing, Anne Bussmann und Christa Quante-Ottemeier (v.l.) von „Verena“. Foto: Ralf Steinhorst

aHLEN – 

Der Verein „Verena“ und das Lernlabor „Phänomexx“ haben zahlreiche thematische Schnittstellen. Das schreit nach mehr Zusammenarbeit.

Von Ralf Steinhorst

Der Verein für erneuerbare Energien („Verena“) hat das Schülerlabor „Phänomexx“ auf der Zeche Westfalen in diesem Jahr mit 500 Euro unterstützt. Anlass war das diesjährige Experimentierthema „Zukunft gestalten: Erneuerbare Energien – Klimaschutz – Bionik“. Das war für einige Mitglieder von „Verena“ am Dienstagnachmittag Grund genug, das Schülerlabor zu besuchen.

„Es gibt an jeder Station etwas zu forschen“, führte Anne Weber, didaktische Leiterin des „Phänomexx“, die Besucher durch die 26 Stationen. Die zeigten sich natürlich bei diesem Thema, das in die Sektionen Stromerzeugung, Klimaschutz und Bionik (Übertragung von Phänomenen der Natur auf die Technik) unterteilt war, sehr interessiert.

Es stellten sich so manche speziellen Schnittpunkte zwischen beiden Vereinen in den Versuchsreihen dar. So befindet sich an der zwölften Station eine große Photovoltaikzelle, die von der Klimakommune Saerbeck zur Verfügung gestellt wurde. Auch „Verena“ pflegt Kontakte in die Klimakommune.

Nach dem Rundgang führte Reinhard Böhm, Sprecher des Initiativkreises, in die Entwicklung des Schülerlabors ein, das im Jahre 2006 auf dem Zechengelände gegründet worden war. Inzwischen ist es auch regional verwurzelt und hat weitere Standorte in Billerbeck, Emsdetten und Ibbenbüren. Mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat der Verein eine prominente Schirmherrin an seiner Seite.

„Allein in diesem Jahr haben 3500 Schüler aus 141 Klassen aus dem gesamten Kreis Warendorf hier experimentiert“, verdeutlichte Reinhard Böhm. Jährlich wird der Themenbereich gewechselt, um immer wieder neue Inspirationen einfließen lassen zu können. Ein großes Netzwerk, das bis in Politik und Wirtschaft hineinreicht, sichert die Existenz des Schülerlabors.

Die „Verena“-Mitglieder zeigten sich von diesen Ausführungen beeindruckt. „Damit haben wir den Spendenbetrag in unserem Sinne gut angelegt“, resümierte Anne Bussmann aus dem Vorstandsteam. Der Spendenübertrag stammt aus den Erlösen der Photovoltaikanlage, die der Verein auf dem Dach der Overbergschule betreibt. Die Spende verwendet das „Phänomexx“ für den Kauf von Material, Instrumenten und Werkzeugen.

Das Treffen war so herzlich, dass Reinhard Böhm „Verena“ einlud, sich beim nächsten „Tag der offenen Tür“ mit einem Stand zu präsentieren. Beide Seiten wollen ihren Austausch zukünftig intensivieren, auch eine weitere Unterstützung des „Phänomexx“ durch „Verena“ ist nicht ausgeschlossen.

Gemeinsames Schreiben von Organisationen für Klimaschutz und Energiewende an den Bundespräsidenten

Aus Sorge um den fortschreitenden Klimawandel wandten sich 31 Nicht-Regierungsorganisationen am 27.11.2017 in einem gemeinsamen Brief an den Bundespräsidenten.
Sie äußerten die dringliche Bitte an den Bundespräsidenten, der Klimaschutz-Verantwortung Deutschlands in besonderem Maße gerecht zu werden. Ein öffentliches Bekenntnis zur Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen könnte einer zukünftigen Regierung schon jetzt wichtige Impulse vermitteln. Deutschland müsse alles daran setzen, seine Führungsrolle in der Energiewende wieder wahrzunehmen.
Zwar könne ein Bundespräsident in einer zukünftigen Bundesregierung nicht selbst Gesetzesänderungen einbringen, müsste aber deren Inkrafttreten mit verantworten.

pdf-Download: Gemeinsames Schreiben von Organisationen für Klimaschutz und Energiewende an den Bundespräsidenten