26. Juli 2001:

Verena bereitet sein nächstes Projekt vor. Auf dem Dach der Overbergschule soll in den kommenden Monaten die nächste Photovoltaik-Anlage entstehen. Mit der Stadt Ahlen wird ein 25-jähriger Nutzungsvertrag geschlossen. Die Vereinsmitglieder Manfred Röttjes und Wolfgang Beck installieren die PV-Anlage im November 2001. Die Anlage mit Hilfe eines Darlehens der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) finanziert. Die Anlage hat eine Leistung 3,60 Kilowatt peak (kWp).

26. September 1998:

Die Photovoltaikanlage auf der Paul-Gerhardt-Kirche wird installiert. Die offizielle Einweihung erfolgt am 5. Oktober 1998 durch den Landtagsabgeordneten Ewald Groth und der stellvertretenden Ahlener Bürgermeisterin Gabi Duhme. Die Anlage hat eine Leistung von 1,92 Kilowatt peak (kWp). Verena ist ab diesem Zeitpunkt für zehn Jahre Betreiber der Anlage. Für die Einspeisung der Kilowattstunde Strom werden zum Zeitpunkt der Einweihung 0,168 DM vergütet. Damit war der Betrieb der Anlage nicht kostendeckend.

Anschließend führt Verena eine Unterschriftenaktion durch, um stadtweit die Einführung einer kostendeckenden Vergütung zu erreichen. Es wurden 829 Unterschriften gesammelt,  was für die Kohlestadt Ahlen ein großer Erfolg ist. Die Einspeisung regenerativer Energien wird allerdings erst im Jahr 2000 kostendeckend, als das bundesweite Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eingeführt wird.

Das Ziel der Verbreitung erneuerbarer Energien wird von Verena weiter verfolgt.