15.03.2011 / Notwendig ist der Energiespeicher zuhause

Fachmann zu Erneuerbaren Energien

Notwendig ist der Energiespeicher zuhause

Ahlen (tiju). „100 Prozent erneuerbare Energien sind möglich.“ Das ist das Credo des Solar-Fördervereins Deutschland (SFV). Wie wichtig  Energiespeicher für die Energiewende sind und welche Möglichkeiten es bislang gibt, hat am Montag Professor Dr. Eberhard Waffenschmidt von der Fachhochschule Köln bei einem Vortrag in der Volkshochschule erläutert.

Auf Einladung des Vereins für erneuerbare Energien in Ahlen (Verena) stellte Waffenschmidt verschiedene Energiespeicher vor und erklärte die Vor- und Nachteile. Pumpspeicherwerke existierten bereits in Deutschland. Es gebe aber auch noch bessere Möglichkeiten, um in Zukunft Energie für eine bestimmte Zeit zu speichern und sie dann abzurufen, wenn sie benötigt werde, machte der Referent deutlich.

Interessant sei sicherlich das Windgasprojekt von Greenpeace. Dabei werde Methangas aus Kohlendioxid und Wasser erzeugt, das dann in einem bereits bestehenden Gastank gespeichert werde. Dieses könne man anschließend für die Erzeugung von Wärme und Strom nutzen. Dabei werde nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie zuvor eingeführt worden sei.

Für Dr. Waffenschmidt ist vor allem die dezentrale Speicherung von Energie entscheidend. Also ein Speicher für Zuhause, den man im besten Fall einfach an seine Solaranlage anschließen kann. Für dieses Modell wurden bereits Batteriekonzepte entwickelt.

Allerdings gelte es immer, die Kosten abzuwägen. „Um das Speichermodell auf ganz Deutschland auszuweiten, gibt es bislang keine Finanzierungsmöglichkeit“, so Waffenschmidt. Für die Nutzung von Speichern in Eigenheimen habe der Solarförderverein finanzielle Fördermodelle für Energiespeicher entwickelt, die ihre Einführung ermöglichen würden. Dies könne beispielsweise eine Investitionsförderung sein oder die Befreiung von Netzgebühren. Waffenschmidt betonte, dass die Speicher das wesentliche Thema der Zukunft seien. Sie müssten realisierbar und bezahlbar sein.

Vortragsunterlagen (PDF)

26.03.2014 / Vortrag mit Diskussion Kleinwindanlagen zur dezentralen Stromerzeugung

Vortrag mit Diskussion

Kleinwindanlagen zur dezentralen Stromerzeugung

Was ist sinnvoll und was ist unsinnig und wie erkenne ich das

Uwe Hallenga

In aller Munde sind kleine Windanlagen für den Hausbedarf und in der Werbung wird gerne von den neuesten Entwicklungen geschrieben. Vieles wird dabei versprochen, aber nur wenige Hersteller können ihre Versprechen auch wirklich einhalten. In dem Vortrag geht es um die wichtigsten Fragen rund um die kleinen Windanlagen, z.B. um den Vergleich der verschiedenen Windanlagentypen mit den Vor- und Nachteilen. Wie finde ich den besten Standort auf meinem Grundstück? Kann ich die Anlage auch aufs Dach stellen? Wie erfahre ich, wie viel Wind ich wirklich habe? Welche Genehmigungen brauche ich? Wie finde ich die richtige Windanlage für mich und meinen Standort? Uwe Hallenga ist seit über 25 Jahren in der Kleinwindbranche aktiv und hat im Selbstbau, im Vertrieb, als Buchautor und im eigenen Betrieb diverser Kleinwindanlagen über viele Jahre Erfahrungen gesammelt. Heute arbeitet er als Gutachter im Bereich der großen Windkraft, ist im Herzen den „Klei

nen“ aber treu geblieben. Er betreibt unter anderem die Internetplattform www.kleinwindanlagen.de mit großem User-Forum und betreut mit Unterstützung die vielen Fragen rund ums ThemaEine Veranstaltung der VHS in Zusammenarbeit mit VERENA e.V. und den Ahlener Umweltbetriebe.

Mittwoch, 26.03.2014, 19.30 – 21.00 Uhr

VHS, Altes Rathaus, Markt 15, 2. Et. Alter Ratssaal

Abendkasse: 4,- EUR

09.10.2013 / Energiewende – Hintergründe, Notwendigkeit und Umsetzungsbeispiele

Vortrag mit Gespräch

Energiewende – Hintergründe, Notwendigkeit und Umsetzungsbeispiele

Energiepotenziale im Münsterland

Dr.-Ing. Elmar Brügging

Der Referent berichtet ausführlich über die Handlungsfelder und Ziele der Energiewende in Deutschland sowie über deren Gründe. Schwerpunktdes Vortrags sind die Erneuerbaren Energien in Deutschland und ihre Ausbaupotenziale. Der Referent wird auch Umsetzungsbeispieleaus der Praxis vorstellen, u.a. aus der Klimakommune NRW Saerbeck. Ebenso werden der regionale Bezug und die Energetische Situation von Ahlen vorgestellt. Der Vortrag schließt mit einer kurzen Zusammenfassung und einem Fazit ab, wie sich Ahlen strategisch ausrichten kann, um die Energieversorgung zukunftssicher zu machen.

  

Dr.-Ing. Elmar Brügging ist leitender Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsteam von Professor Wetter an der Fachhochschule Münster – University of Applied Sciences. Seine Forschungs- und Arbeitsbereiche umfassen die Themenbereiche der Erneuerbaren Energien insbesondere die Produktion und der Einsatz von Biogas sowie die Produktion und Verwendung von Bioethanol als Kraftstoff. Ein weiterer wesentlicher Arbeitsbereich ist die Entwicklung von zukunftsfähigen Energie- und Wärmekonzepten für Kommunen und Landkreise. U.a. ist er Mitglied der Steuerungsrunde der Klimakommune NRW Saerbeck und Mitautor der „Handlungsleitlinie zur CO2-Reduzierung im Münsterland“, die im Auftrag der Bezirksregierung Münster erstellt wurde. Eine Veranstaltung der VHS in Zusammenarbeit mit VERENA e.V.

Mittwoch, 09.10.2013, 19.30 – 21.00 Uhr

VHS, Altes Rathaus, Markt 15, 2. Et. Alter Ratssaal

Abendkasse:    4,-EUR

29.09.2013 / Tagesfahrt Fahrt nach Saerbeck – Klimakommune der Zukunft

Dass die erfolgreiche Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen nicht nur eine Sache großer Städte ist, beweist die NRW-Klimakommune Saerbeck. Obwohl nur knapp 7000 Einwohner/innen stark, gehört die Gemeinde zu den Vorreitern in Nordrhein-Westfalen, wenn es um den Schutz des Klimas geht. Schon seit 1989 setzt sich Saerbeck intensiv mit dem Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel auseinander. Mehr als die Hälfte des Strombedarfs Saerbecks stammt bereits heute aus erneuerbaren Energien. Doch das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Langfristig hat Saerbeck das Ziel, die Energieversorgung der gesamten Gemeinde auf regenerative Energien umzustellen. Spätestens im Jahr 2030 sollen sämtliche fossile Kohlendioxid (CO2)- Emissionen durch regenerative Energien ersetzt werden, um so energieautark zu sein. Neben vielen anderen nationalen und internationalen Preisen zeichnete das Land NRW 2009 Saerbeck als „Klimakommune der Zukunft“ au

s. Beim Besuch der Klimakommune werden folgende Stationen vor Ort besichtigt: Die gläserne Heizzentrale, der Bioenergiepark und der Energie-Erlebnispfad. Begleitet wird die Exkursion von Manfred Röttjes, ehemaliger Energieberater und langjähriges Mitglied bei VERENA e.V. Bitte an geeignete Kleidung und Schuhe denken. Eine Veranstaltung der VHS in Zusammenarbeit mit VERENA e.V. und den Ahlener Umweltbetrieben. Keine Ermäßigung.

Veranstalter: VHS Ahlen.

Min./Max. Teilnehmerzahl: 20/24,

Anmeldeschluss: 19.09.2013. Die Benachrichtigung über das Erreichen der Mindestteilnehmerzahl erfolgt spätestens am 20.09.2013.

Sonntag, 29.09.2013

Abfahrt: 10.00 Uhr, Sendenhorst, Lambertiplatz

         10.20 Uhr, Ahlen, Stadthallenparkplatz

         10.40 Uhr, Drensteinfurt, Dreingauhalle

Rückkehr: ca. 16.30 Uhr

Fahrtkosten: 10,- EUR (inkl. Busfahrt, Reiseleitung, Führungen, Kaffee und Kuchen)